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Jahreskonzert 2003 · Konzerterlebnisbericht

Konzerterlebnisbericht Endlich. Endlich. Endlich. Die Vorbereitungszeit und die vielen Proben haben ein Ende. Wir durften der Zavelsteiner Weltöffentlichkeit und allen anderen zeigen, was in uns steckt.

Unser Jahreskonzert fand – wie immer – in der Turn- und Festhalle in Zavelstein statt, also ganz nahe unseres Proberaums. Um das typische „Look & Feel“ einer solchen Turnhalle im wahrsten Sinne des Wortes zu verschleiern, hatten wir uns ein Motto ausgesucht, unter welchem die Turnhalle in einem neuen Licht erscheinen sollte. Es war schnell gefunden: wegen der zu erwartenden arktischen Temperaturen kamen wir auf den Pinguin. „Eiszeit“, so hätte man also unser Motto taufen können – natürlich nicht die Eiszeit im Sommer mit Sahne, sondern die eiskalte Winterszeit. Blautöne prägten demnach das Bild – und massenweise Tontopfpinguine. Sie wurden in unglaublich aufwändiger Handarbeit, Pinguin für Pinguin, von unserer einzig & alleinigen Tontopf-Pinguin-mit-Herz-und-Hand-Fabrikantin erstellt. Jedes für sich ein Unikat. Hoffentlich bekam sie dabei keine kalten Finger – bei so vielen Pinguinen, die ja bekanntlich aus der Kälte kommen. Witzle einblenden ]

Da wir in Bad Teinach - Zavelstein und dessen Teilorten keine ähnlich große Räumlichkeiten für solch ein Jahreskonzert haben, blieb uns also nichts anderes als die Turnhalle übrig. Hätten wir jedoch ein so genanntes Stuhlkonzert gemacht (also nur Stühle, keine Tische = ohne Bewirtung), um „echte“ Konzertatmosphäre aufkommen zu lassen, hätten wir allerdings Schwierigkeiten gehabt, die finanzielle Bilanz ausgeglichen zu gestalten. Also boten wir auch diverse Speisespezialitäten an und konnten somit unsere Eintrittspreise ziemlich moderat halten: pro Erwachsenen 3 Euro, die jüngeren Jahrgänge sogar für umsonst.

Doch leider schafften wir es nicht, die Bude auch vollzubekommen. Es blieben also noch ein paar wenige Stühle & Tische frei. Die fehlenden Gäste kamen so auch nicht in den Genuss, die beschriebenen Tontopfpinguine zu erwerben, die zudem mit dem Prädikat „künstlerisch wertvoll, aber bezahlbar“ versehen waren. Denn sie boten wir nach dem Konzert zum Verkauf an. Lediglich 2 Euro das gute Stück (wobei manch einer Besucherin selbst dieser Preis zu hoch erschien – traurig, aber wahr). Witzle einblenden ]


EintrittskarteDoch nun über das eigentlichen Konzert: Um all das an diesem Abend herausholen, was wir – wie schon anfangs geschrieben – in uns hineingesteckt hatten, trafen wir uns schon um 18.30 Uhr in der „Konzerthalle“, um unsere Lungen und Fingerchen warm zu spielen. Denn eine geschlagene Stunde später war es so weit: die Flugzeuge im Bauch hoben ab!

Doch noch ehe die ersten Worte unseres dritten Vorstands zur Begrüßung fielen, saßen die jüngeren von uns bereits auf der Bühne: nämlich unsere Instrumentenschüler zu ihrem ersten gemeinsamen Auftritt. Geleitet wurden sie von unserem Dirigenten Joseph Boy. Er war es demnach auch, der in nur wenigen Wochen zwei Stücke mit ihnen eingeübt hatte: nämlich „Eel Conga“ und „Tiger Rag“. Oder auf gut Deutsch: „Der Tanz des Aals“ und „Die Streiche des Tigers“.

Doch ehe es soweit war, mussten sie zuvor noch die Begrüßungsworte über sich ergehen lassen – aber wer wartet schon gerne, wenn er zum ersten Mal „vor großem Publikum“ aufspielt? Doch von Nervosität war nichts zu hören. Auch der kleinste von ihnen, oder zumindest der jüngste, nämlich unser 8-jähriger Patrick am Schlagzeug, konnte seine filmende Mama „beruhigen“ und Vor- & Nachschlag sauber voneinander trennen. Der Sonderapplaus ließ deshalb auch nicht lange auf sich warten.

Nach dem Auftritt unserer „Zöglinge“ durften dann auch die älteren von uns Musikern die Bühne stürmen, also das Blasorchester selbst. Für unseren heutigen, ganz besonderen Auftritt hatten wir drei alt bekannte, aber jung gebliebene Gastmusiker in unseren Reihen. Denn obwohl wir immer Stücke aussuchen, die wir mit unserer eher kleineren Besetzung des Blasorchesters spielen und somit auch bei weniger außergewöhnlichen Konzerten aufführen können, kamen wir nicht umhin, nach Verstärkung bzw. Ersatz zu suchen.

So haben wir schon in der Probe am 31. Oktober erfahren müssen, dass „eine unserer Führungskräfte“ heute nicht mitspielen würde können, da er zuvor leider nicht immer mitproben konnte. Aber als „Man in Black“ ließ er es sich nicht nehmen bzw. hatte er natürlich keine andere Wahl, die offiziellen Begrüßungsworte an das Publikum zu richten. Und auch als „Springer“ machte er heute Abend sicherlich keine schlechte Figur – kein Wunder, bei seinem Fitnesstudio-gestählten Body...

Seinen Ersatzmann ließen wir aus Neubulach einfliegen. Trotz weniger gemeinsamer Proben und in Erwartung von Nachwuchs klappte alles wie am Schnürchen und an der Nabelschnur – Danke, Joachim! Und herzlichen Glückwunsch zum (oder zur?) zwischenzeitlich Neugeborenen!

Des weiteren hatte unser einziger und daher Erster Tubist blaskräftige Unterstützung durch Wolfgang. Einen dritten Bassisten konnten wir uns dadurch einsparen... Danke, Wolfgang!

Und schließlich durften wir auch einen zusätzlichen ersten Klarinettisten in unserer ersten Reihe begrüßen: Danke, Norbert! Denn auch Glockenspiel, Vibraphon, Xylophon und Pauken und alle sonstigen Instrumente, die für andere Schlagzeuger (Betonung liegt auf „er“, nicht auf das sowieso fehlende „in“ am Schluss) einfach unbespielbar sind, wollten & sollten bespielt werden. Und so musste Alex hinten anstatt vorne aushelfen – und ganz, ganz vorne zudem noch durchs Programm führen. Puh, was für ein Stress – den sie zudem auch schon in den letzten Wochen hatte. Denn die Beschreibungen zu unseren Stücken mussten ja auch noch recherchiert und mundgerecht portioniert werden werden.


Fazit & Danksagung
Alles in allem lässt sich schreiben, dass wir mit unserem Konzert mehr als sehr zufrieden sind. Sowohl in musikalischer Hinsicht, als auch über das ganze Drumherum. Hierbei möchten wir uns ganz herzlich bei den Bedienungen und bei den Mitgliedern des Schwarzwaldvereins bedanken, die die Küche blitzeblank gehalten und für eine reibungslose Essensausgabe gesorgt haben. Denn unsere eigenen Hände waren ja gebunden – an unseren Instrumenten.

Und wie honorierten die Zuschauer & Zuhörer unsere Bemühungen?
Lassen wir sie doch selbst sprechen:    

Also, auf ein neues am 4. Dezember 2004!

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