DRUCKANSICHT von
http://mvbtz.de/termine/tag.php?datum=05.03.05
MVZ -- einfach nett!
M wie MusikerV wie VereinB wie BilderT wie TermineZ wie Zugabe
T wie Termine
Mi, 14.11.2018 | 11.50 Uhr

Du bist hier: Startseite > Termine > Tagesansicht: 05.03.2005

Termine im Februar 2005 Termine im April 2005
vorheriger TerminSamstag, 05.03.2005nächster Termin
MoDiMiDoFrSa So
 123456
78910111213
14151617181920
21222324252627
28293031   
Zum heutigen Datum: 14.11.2018

Samstag, 05. März 2005

14.00 Uhr :: Wichtiger Termin.  Schlittschuhfahren im Polarion

Schlittschuhfahren in Bad Liebenzell. Treffpunkt 14 Uhr beim Mehrzweckgebäude. Eintritt auf Kosten des MVZ. Deshalb: Kuven anschnallen und los!

Eine handschriftliche Einladung gibt's von  Alex, unserer Schriftführerin...

Das Polarion in Bad Liebenzell, alias dem "Kunsteisstadion im Schwarzwald", ist natürlich auch im Netz vertreten: http://www.polarion.deneues Fenster — für all diejenigen, die erst einmal virtuell ihre Pirouetten auf dem Eis oder in der Luft drehen wollen, um nachher nicht ungewollterweise auf dem Eis zu landen.

Und tatsächlich, von großen Ausrutschern blieben wir weitestgehend verschont — gell,  Ute? Ob das auch der Grund war, wieso wir das Eis nicht zum Schmelzen bringen konnten? Wie auch immer. Immerhin blieben uns alle Gliedmaßen und was uns sonst noch so wichtig erscheint erhalten und wir konnten nach fast drei Stunden des Herumschlitterns die Heimreise wieder antreten. Auf Rädern statt auf Kuven versteht sich.

<strong>14 x Lächeln</strong>

Bild 4 von 4:

14 x Lächeln

Doch von vorne. Um kurz nach halb drei kamen wir am Polarion an. Wir, das waren 17 Nachwuchs- und Bartwuchsmusiker und Musikerinnen. Es hätten jedoch ruhig ein paar mehr sein können, insbesondere von unseren Instrumentenschülern. Vielleicht hätten wir mit oder in einer größeren Werbetrommel rühren sollen. Und/oder hätten wir deutlicher hervorheben sollen, dass der Musikverein die Eintrittskosten übernommen hat? Nur das Ausleihen von Schlittschuhen (3 Euro) und vielleicht 'ne warme Portion Pommes (1,70 Euro) wären aus eigener Geldtasche zu bezahlen gewesen.

Nachdem wir uns in die Schlittschuhe hingezwängt und sie gut verschnürt hatten, ging es auch schon hinaus aufs Glatteis. Der überwiegenden Mehrheit sah man dabei schon auf den ersten lang gezogenen Schritten an, dass sie bereits Schlittschuhlauferfahrung hatten und sich teils sogar mit dem bekanntlich entzückend schönen Rücken voran ins Getümmel stürzten.

Dies wäre wohl für  einen der vielen Schlagzeuger — übrigens das einzige Register, das sich vollständig die Ehre gab und demzufolge eine Ehrenurkunde verdient gehabt hätte! — geradezu "schlittschuhfahrlässig" gewesen. Er versuchte sich also zum ersten Mal auf den beiden Kuven, die die Welt bedeuten. Doch zum Glück gab es die schon oben angesprochene gute Ute. Vielen Dank für das Händchenhalten ;-) ! Ohne Dich würde er wohl immer noch an der Bande stehen — oder auf dem Eis liegen und dort zum Erliegen gekommen sein. Allerdings sollte das Bremsen gelernt sein. Dafür reichten jedoch die heutigen Übungsstunden nicht. Aber wieso auch? Schließlich bot unser  Vorstand eine vortreffliche und zum Glück nicht zu verfehlende "Landestelle". Treffer (versenkt)!

Als die Kehrwoche anstand — also der Eiswagen die Spuren und Kratzer in einer cirka 20-minütigen Pause glatt bügelte, die hauptsächlich Sebastians Schlittschuh"geh"versuche und Utes Sturz hinterlassen hatten —, konnten wir uns wieder ein bisschen im angegliederten Bistro aufwärmen, bei Pommes mit Majo oder Ketchup.

Falls dieser Schlagzeuger hier zu unverschämt zu gelangt hatte und möglicherweise zu viel Ketchup und Majo auf zu vielen Pommes verteilt hatte, bitte melden! Denn die derart beklauten konnten bei dieser (Un-?)sitte kein Wort herausbringen. Aber dies zeugt wohl eher von guter Sitte. Schließlich spricht man ja nicht mit vollem Mund ;-)

Nach dieser Pause begann das Spiel wieder von neuem. Die, die es konnten, fuhren rückwärts. Der, der es nicht konnte, versuchte es trotzdem. Natürlich vorwärts. Und immer in der Nähe von geeigneten Landestellen.

So ging also auch diese Eislaufeinheit irgendwann zu Ende. Nämlich gegen halb sechs. Da der Schnee leise rieselte, kroch so langsam auch die kühle Luft immer schneller in uns hinein — da halfen auch die schnellsten Runden auf dem Eis nicht. Diese Bestzeiten jagten sich wohl immer wieder und immer schneller  Kai &  Tilman gegenseitig ab. Auch sie hätten wohl eine Ehrenurkunde verdient gehabt. Und hier ist sie: "The fastest Men on Ice!". Die Ehrenurkunde für Fahren im Rückwärtsgang geht an "The ultimative Dancing Queens on Ice!"  Anika &  Sarah. Und alle anderen bekommen ein Trostpflaster — oder auch zwei...

So kam es also, dass wir nach dreistündigem Pirouettendrehens wieder den Nachhauseweg antraten und zu Hause in der warmen Badewanne noch lange von diesem Erlebnis träumen sollten.


Anmerkung hinzufügen